Merkur bewegt sich bis zum 21.11. von der Erde weg. Was hat das mit mir zu tun?

Wir Menschlein sind eingebunden in die Energien und Mächte des Kosmos. Der Mondzyklus beeinflusst uns genauso wie der Sonnenzyklus. Letzter ist jetzt besonders spürbar, träumen wir vermehrt von einem Aufenthalt am Mittelmeer und strecken wir beim kleinsten Sonnenstrahl unsere Schnupfnase gen Himmel. Aber auch die Planeten, die wir im Alltag nicht wirklich präsent haben, beeinflussen uns in unserem Fühlen und Handeln.

Schon zum Ende der letzten Woche habe ich mich im Kontakt mit verschiedenen Leuten gefragt, warum eigentlich nicht das ankommt, was ich sage? Ich habe in überraschte oder verärgerte Gesichter geblickt ohne zu wissen, dass ich ja gar nichts für die Missverständnisse kann. Denn eigentlich habe ich ja nur gesagt, an welchem Arbeitsplatz ich am liebsten für mein neues Projekt sitze oder habe meinem Sohn versucht zu erklären, dass es viel cooler ist, mit dem Papa Autoreifen zu wechseln, anstatt auf dem Markt Schlange zu stehen. Meine Worte kamen bei jedem in den “falschen Hals”. Wobei wir genau beim Thema sind: Wenn sich Merkurs von der Erde distanziert, kommt es zu einem erheblichen Mehraufwand in der Kommunikation bei uns Menschen. Merkur ist der Planet, der den Verstand und die Lernfähigkeit verkörpert und Kommunikation symbolisiert. Laut Yogi Bhajan müssen wir in der Zeit, in der sich Merkur von der Erde wegbewegt 170 % mehr Energie für unsere Kommunikation aufbringen. Was bedeutet das für uns im Alltag?

Wenn Du Dir den Fakt bewusst machst, dass es bis zum 21.11. mit Deinen Mitmenschen vermehrt zu Missverständnissen kommen kann oder dass Du Dinge öfter oder anders sagen musst, damit sie beim Anderen ankommen, dass lehn Dich zurück und akzeptier einfach, dass es so ist. Aus dieser Sicht kannst Du Dir schon viel Ärger sparen. Wenn es aber wichtig ist, dass Deine Worte Gehör finden und Du auch nicht die Zeit hast, Worte (Gefühlt) tausendmal zu wiederholen und anders zu wählen dann kann diese Meditation für Dich passend sein:

Setze Dich mit aufrechter Wirbelsäule in die einfache Haltung. Dabei sind Deine Augen  mit Blick auf den Brauenpunkt geschlossen. Mit den Händen bildest Du ein Mudra: Lege den Daumen über den eingeklappten Ring- und kleinen Finger. Lege die Hände auf die Knie. Arme sind für einen geraden Sitz durchgestreckt. Du beginnst das Mantra “Sa Re Sa Sa, Sa Re Sa Sa, Sa Re Sa Sa Sarang, Hare Hare Hare, Hare Hare Hare, Hare Hare Hare Harang” zu singen. (Die Version von Nirinjan Kaur eignet sich gut) Zum Abschluss der Meditation atme tief ein und halt den Atem 15-30 sec. Atme entspannt aus und lausche dem Mantra

Diese Meditation lässt Dich Deine Worte gezielt und bedacht wählen. Denn so sagt es Yogi Bhajan:

“The strength behind communication is in its quality, not in its quantity. Your talk should be that of quality, not of quantity. You should use small sentences which say a lot. Or you should say a lot in small sentences.”

Dankbar für dieses Wissen sage ich für heute

SAT NAM